Standort Hamm

Auch wenn „Bad Hamm“ schon seit vielen Jahrzehnten kein offizieller Kurort mehr ist, so lebt die Tradition in diesem besonderen Stadtteil der heutigen Großstadt weiter: Nicht zuletzt durch die Klinik für Manuelle Therapie, die sich inmitten des idyllischen Kurparks befindet.

Bad Hamm

Die Tradition von des Standorts reicht bis in das Jahr 1875 zurück, als beim Bohren nach Kohle zufällig eine Sohlequelle entdeckt wurde. In den Folgejahren entwickelte sich „Bad Hamm“ zu einem offiziellen Kurort mit florierender Badekultur, der immer mehr Gäste aus Nah und Fern nach Hamm führte. Zahlreiche Hotels und Gastronomiebetriebe zeugen ebenso von den Blütejahren wie das historische Kurhaus und der großzügige Kurpark. Das Ende des Kurorts geht vor allem mit dem Zweiten Weltkrieg einher, als weite Teile der Stadt durch die Luftangriffe der Alliierten zerstört wurden: Vor allem durch die Eisenbahn mit dem riesigen Rangierbahnhof hatte Hamm strategische Bedeutung.

Die Tradition von „Bad Hamm“ lebt heute in vielfacher Weise weiter. Wie in besten Zeiten bietet der Standort das perfekte Zusammenspiel von Gesundheit, Erholung und Entspannung. Überzeugen Sie sich selbst.

Hamm: Eine Stadt begeistert durch ihre Vielfalt

Immer häufiger kommen Gäste aus Nah und Fern in die Stadt, um die große Vielfalt zu entdecken. In Hamm (rund 180.000 Einwohner) mischen sich unterschiedliche Mentalitäten und Traditionen. Hier kommt das Beste aus unterschiedlichen Regionen zusammen: Schließlich liegt die moderne Großstadt nicht nur am Eingang zum Ruhrgebiet, sondern auch an der Schnittstelle zu Münsterland, Sauerland und Soester Börde. Sie bietet jede Menge ländliches Flair und weite Naturflächen. Die Stadt bietet vielfältige Kultur- und Freizeitangebote im markanten Umfeld ehemaliger Industriestätten.

Maximilianpark

Bekannteste Sehenswürdigkeit ist wohl der „Maximilianpark“, der 1984 mit der ersten Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen eröffnet wurde: Hier ist auch der riesige Glaselefant Elefant zuhause, den der westfälische Künstler Horst Rellecke aus der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche „Maximilian“ gestaltet hat. Die unterschiedlichen Gesichter der Stadt Hamm haben vor allem mit zwei Kommunalen Neuordnungen zu tun: In den Jahren 1968 und 1975 ist die heutige Großstadt aus ehemals 27 eigenständigen Städten und Gemeinden zusammengewachsen.

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört auch der historische Hauptbahnhof, der 2001 mit einem renommierten Architekturpreis für die liebevolle Restauration ausgezeichnet wurde. Hier laufen die wichtigsten deutschen  Fernverbindungen  zusammen. Zudem liegt Hamm zentral an den Autobahnen A1 und A2, so dass die „Stadt der großen Vielfalt“ aus jeder Himmelsrichtung bestens zu erreichen ist.

Das Wasserschloss Oberwerries

Einen Ausflug wert ist immer auch das Schloss Oberwerries (Foto links). Das Wasserschloss zählt zu den kulturhistorisch wertvollsten Gebäuden der Stadt Hamm. Als Bildungs- und Begegnungsstätte ist das westfälische Wasserschloss in den Lippeauen für Schulklassen, Vereine und Gruppen ein beliebtes Ziel zur Erholung und Freizeitgestaltung sowie für Ausbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Abseits vom Alltagsstress, in ruhiger Lage und mitten im Grünen lässt es sich hier bestens Lernen und Entspannen. Und nicht zuletzt lässt sich im Schlosscafé eine angenehme Pause einlegen - mit etwas Glück gleichzeitig zu einer der standesamtlichen Trauungen, die im Repräsentationsraum des Schlosses stattfinden.