Unser Konzept

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Vor der Therapie steht die Diagnose. Dieser einfache und alte medizinische Grundsatz ist bei chronischen Schmerzerkrankungen in der Praxis oft schwer umzusetzen. Viele Patienten haben eine Vielzahl unterschiedlicher diagnostischer (und therapeutischer) Verfahren durchlebt. Das Ergebnis sind Einschätzungen und Therapievorschläge, die sich oftmals widersprechen.

Schmerzen, insbesondere chronische Schmerzen, haben meist nicht nur eine Ursache. Oft ist es die Kombination verschiedener Einflussfaktoren, die einen akuten Schmerz zu einem chronischen Schmerz werden lassen.  In den vergangenen Jahren konnten wissenschaftliche Untersuchungen verschiedene Einflussfaktoren ermitteln, die dazu führen, dass Schmerzen chronisch werden:

Körperliche Faktoren, z.B.
  • Degenerative Veränderungen
  • Bandscheibenschäden
  • Arthrosen
Funktionelle Störungen, z.B.
  • Muskelstörungen z.B. Triggerpunkte
  • Gelenkstörungen z.B. Blockierungen
  • Störungen der Bewegungskoordination
  • Störungen der Wirbelsäulen- und/oder Gelenkstabilisation
  • Störungen des vegetativen Nervensystems
Psychosoziale Einflussfaktoren, z.B.
  • Angst und Depressionen
  • Ungünstige Schmerzverarbeitungsmethoden
  • Mobbing
Neurophysiologische Veränderungen, z.B.
  • Bildung eines Schmerzgedächtnisses