Psychotherapeutische Diagnostik

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Zu Beginn der Behandlung erfolgt durch den Arzt und einen Psychologischen Psychotherapeuten eine klinisch-psychologische Diagnostik, in der ein umfassendes Bild von den wesentlichen Merkmalen der inneren und äußeren Lebenssituation des Patienten gewonnen wird.

Die Schmerzentwicklung wird hierbei unter Berücksichtigung lebensgeschichtlicher Ereignisse und aktueller und zurückliegender Belastungsfaktoren betrachtet. Seelische Einflüsse auf den Schmerz werden gemeinsam herausgearbeitet. Anschließend werden Therapieziele und Behandlungsschwerpunkte individuell abgesprochen.

Darüber hinaus ergänzen Fragebögen das klinische Gesamtbild. Dazu gehört zum einen der BSI (Brief Symptom Inventory), ein Selbstbeurteilungsverfahren, das die psychische Belastung zum gegenwärtigen Zeitpunkt (vergangene sieben Tage) erfasst. Zum anderen der Deutsche Schmerzfragebogen, ebenfalls ein standardisiertes Erhebungsverfahren, das zur Schmerzanamnese bei allen Patienten mit andauernden Schmerzerkrankungen angewendet wird.