Interventionelle Schmerztherapie

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Im Bereich Interventionelle Schmerztherapie bieten wir Ihnen folgende Anwendungsverfahren:

Regionalanästhesieverfahren

Einige Verfahren der invasiven Schmerztherapie kommen aus dem Gebiet der Anästhesie und können bei verschiedenen chronischen Schmerzen angewendet werden und zu einer deutlichen Schmerzreduktion führen. So bietet der Einsatz von Regionalanästhesien mit niedrig dosierten Betäubungsmitteln die Möglichkeit, den Patienten aus dem „Teufelskreis“: Schmerz – Schonhaltung – Vermeiden von Bewegung herauszuholen und mit ihm eine gezielte Bewegungstherapie durchführen zu können.

Proliferationstherapie (Sklerosierungstherapie)

Therapie von Bänder- und Facettengelenksschmerzen, die durch biomechanische Überbeanspruchung oder degenerative Prozesse ausgelöst werden.

Zur Erzielung einer nachhaltigen Schmerzreduktion ist es nötig, eine hochkonzentrierte Glucoselösung und ein Betäubungsmittel an die schmerzauslösende Gelenkkapsel oder  Bandstruktur zu injizieren. Diese Anwendung wird dreimal wiederholt. . Durch die Injektion kommt es über eine Gewebereizung zur Entwicklung von neuen Bindegewebsfasern und zu einer verminderten Reizempfindlichkeit der schmerzleitenden Nervenendigung. Hierdurch wird das überlastete, gelockerte Gewebe gefestigt und es kommt über die Verminderung der Schmerzrezeptorendichte zu einer Schmerzreduktion.

Hochdosierte Lokalanästhetika-Infusion (Procain-Baseninfusion)

Einige Formen des chronischen Schmerzes, wie z. B. der neuropathische Schmerz oder die anhaltenden Muskelschmerzen, können durch eine intravenöse Therapie mit einem Lokalanästhetikum über eine Infusion gelindert werden. Dazu wird über mehrere Tage eine Serie von Infusionen gegeben. Ebenfalls zur Anwendung kommt diese Therapie bei vegetativen Dysbalancen und Formen der Hyperalgesie.

Schmerzpumpen

Zur kontinuierlichen Verabreichungen von Betäubungsmitteln/Schmerzmitteln stehen Schmerzpumpen zur Verfügung, die sowohl für die intravenöse Verabreichung, wie auch für die Verabreichung über Nervenkatheter geeignet sind. Auch ist es dem Patienten möglich, sich selbst per Knopfdruck eine zusätzliche Medikamenten- Bolusgabe anzufordern.